“Schwarze Schafe”

Nun ist es amtlich: Buchauszüge von der Volkswohl Bund Lebensversicherungs-AG sowie der Volkswohl Bund Sachversicherung AG waren nicht nachprüfbar und damit unbrauchbar. So entschied es nach dem Landgericht Dortmund nun auch das Oberlandesgericht Hamm. Für uns, die wir gegen das Vorgehen der Versicherer geklagt haben, ist das Urteil ein Zeichen, dass man sich erfolgreich gegen Konzerne wehren kann.

In eigener Sache
Seitens der Volkswohl Bund Lebens- und Sachversicherungs a. G., Florianstraße 1, 44139 Dortmund, vorgerichtlich erteilten Buchauszüge entsprachen den gesetzlichen Anforderungen nicht, sondern waren darüber hinaus auch unbrauchbar, da aus diesen für den Handelsvertreter nicht mehr nachprüfbar war, welche Ansprüche (allein) ihm zustehen.

Das Oberlandesgericht Hamm hat, wie schon das Landgericht Dortmund, der Volkswohl Bund Lebens- und Sachversicherung a. G. von daher die Kosten der gerichtlichen Verfahren auf Erteilung ordnungsgemäßer Buchauszüge (Aktenzeichen: I-18 W 34/11, 13 O 94/10 Landgericht Dortmund) auferlegt.

Es ist von daher im Zusammenhang mit der Beendigung eines Handelsvertretervertragsverhäl tnisses mit der Volkswohl Bund Lebens- und/oder Sachversicherungs a. G. dringend erforderlich, sich der Hilfe eines fachkundigen Anwaltes zu bedienen, um nicht übervorteilt zu werden.